Kirchengemeinde Hattorf

Neubeginn und Jubiläum

Seit dem 31. Juli ist der Kindergarten wieder geöffnet und einen Tag später konnten wir die ersten neuen Kinder herzlich bei uns begrüßen! Wir freuen uns auf das gemeinsame Kindergartenjahr und hoffen auf eine gute Zeit miteinander.
Gleich zu Beginn konnten wir das 40-jährige Dienstjubiläum von Inge Köhler feiern. Die Kinder gratulierten ihr mit Blumen und mit einem musikalischen Gruß, auch ein Theaterstück wurde für "unsere" Inge aufgeführt. Pastor Natho und Michael Steinke, der betriebswirtschaftliche Leiter des Kindertagesstättenverbandes dankten ihr für die lange Zugehörigkeit und ihren Einsatz zum Wohle des Kindergartens.

Veränderungen gibt es auch zum neuen Kindergartenjahr: Da in der roten Gruppe zur Zeit keine Einzelintegration stattfindet, wurde dort die Kinderzahl auf die regulären 25 Kinder aufgestockt und die lila Gruppe am Nachmittag wurde wieder geschlossen. Frau Anna Lena Blume ist in Zukunft im Kindergarten Eisdorf eingesetzt. Wir wünschen ihr alles Gute!

Teamtage zum Thema „Übergänge“ im ev. Kindergarten Hattorf

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben“, so heißt es in dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse.

Während der Teamtage am 7.und 8. März 2016 beschäftigten sich die ErzieherInnen mit Anfängen bzw. Übergängen, die bereits H. Hesse in seinem Gedicht zitiert.

Gemeinsam mit der Fortbildnerin und Koordinatorin des Familienzentrums „Baumhaus“, Silvia Rümenapp aus Göttingen wurde unter anderem herausgearbeitet und bewusst gemacht, wo wir alle, im Laufe des Lebens Übergänge erleben. Schon das morgendliche Ankommen der Kinder im Kindergarten oder der Krippe stellt einen Übergang dar, von der Familie in die Einrichtung. Aber auch der Wechsel von der Krippe in den Kindergarten und vom Kindergarten in die Schule wird als Übergang bezeichnet.

Gemeinsam erarbeitete sich das Team die Bedeutung des Themas für die Kinder und Eltern. Ziel war es, mehr über die Übergänge von Kindern und Eltern zu erfahren, um diese, für alle Beteiligten so weich und sanft wie möglich zu gestalten und damit Kinder diesen Prozess mit Unterstützung und Hilfe aktiv selbst bewältigen und den Prozess somit als erfolgreich erleben können.

Ein Übergangsprozess stellt eine große Herausforderung dar und bietet zugleich eine Chance für das spätere Leben. Sind Übergänge nämlich erfolgreich verlaufen, so gelingen Übergänge im weiteren Lebenslauf erfolgreich und werden als positiv wahrgenommen.

Das erworbene Wissen zu diesem Thema wird zukünftig wichtige Impulse für die pädagogische Arbeit bieten.

Anja Brakel

Ja, wir hab´n das Gütesiegel, Gütesiegel, Gütesiegel, wir sind alle froh!

Am 15. September wurde dem ev. Kindergarten Hattorf in einer Feierstunde durch den stellvertretenden Landrat, Herrn Hausmann, das Gütesiegel für Qualität in Kindertagesstätten des Landkreises Osterode am Harz „Quik“ überreicht.

Die kleine Feier wurde durch den Kindergartenchor eröffnet und es folgte eine Ansprache des Samtgemeindebürgermeisters Rolf Hellwig, der die gute Zusammenarbeit zwischen Träger, Kindergarten und Gemeinde betonte. Besonders dankte er Herrn Michael Steinke, betriebswirtschaftlicher Leiter des Kindertagesstättenverbandes „Harzer Land“, für seinen innovativen Einsatz zur Entwicklung des Kindergartens.

Es schloss sich Herr Hausmann mit einer Rede an und Herr Brünig, der zuständige Fachbereichsleiter des Jugendamtes sprach über die Herausforderungen in der pädagogischen Arbeit, hier insbesondere über die Flüchtlingskinder, die ein „würdiges Kinderleben“ genauso wie unsere Kinder erleben sollten.

Frau Brakel als Kindergartenleiterin berichtete von dem Verfahren und sprach ihren Dank an die Kinder, Eltern, Kolleginnen, die Verantwortlichen der „Kirche“ und der politischen Gemeinde, sowie allen anderen Netzwerkpartnern aus.

Es sang der Kindergartenchor „Ja, wir hab´n das Gütesiegel und sind alle froh“ und dieser erntete begeisterten Beifall. Bei einer Tasse Kaffee und Kuchen konnten Eltern, Gäste aus der Politik und der kirchlichen Träger miteinander ins Gespräch kommen und ein reger Austausch fand statt.

Im ev. Kindergarten Hattorf sind zur Zeit dreizehn pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angestellt, sie werden unterstützt von zwei Kräften im hauswirtschaftlichen Bereich und einem Hausmeister.

Das Team freut sich sehr darüber, dass es mit dem Gütesiegel eine Bestätigung für seine pädagogische Arbeit und den unermüdlichen Einsatz erhält. In der Einrichtung werden 103 Kinder betreut und insgesamt können die Mitarbeiterinnen und der Mitarbeiter eine Berufserfahrung von 244 Jahren vorweisen, so dass alle auch für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet sind.

Anja Brakel

Die Wackelzahnbande unterwegs…..

Für 30 Kinder unseres Kindergartens finden jetzt die letzten Kindergartentage statt. Zum Übergang vom Kindergarten in die Grundschule „An der Sieber“ gehören traditionell verschiedene Aktionen, um diesen zu erleichtern und auch zu feiern.

Zum Beispiel haben die Kinder der Wackelzahnbande im Kindergarten übernachtet, wie in jedem Jahr ein besonderes Erlebnis.

Zunächst trafen sich alle am Bahnhof und traten gemeinsam eine Zugfahrt nach Katlenburg an. Dort war Spielzeit auf einem Spielplatz und ein Picknick im Grünen fand statt. Nach der Rückreise marschierten die Kinder durch das Dorf in den Kindergarten. Dort wurden zunächst die Betten hergerichtet, auch wenn noch keine Schlafenszeit war. Beim gemütlichen Lagerfeuer wurde gesungen und es gab Marshmallows zu grillen. Irgendwann war es dann doch soweit, ins Bett zu gehen und nach Lichtspielen mit den Taschenlampen kehrte Ruhe im Haus ein. Am nächsten Morgen frühstückten alle gemeinsam und beim Abschlusskreis verabschiedeten wir uns. Erwartungsvoll nahmen die Eltern ihre Kinder in Empfang, die stolz von der Übernachtung berichteten. Einigen Kindern bereitete die Aktion vorher ein Kribbeln im Bauch und hinterher ein zufriedenes Gefühl, eine Hürde genommen zu haben.

Die Grundschule „An der Sieber“ hatte alle Kinder der Wackelzahnbande zu einem Schnuppertag mit einer ersten Unterrichtsstunde eingeladen. Aufgeregt machten sie sich auf den Weg und bevor es in die zweiten und dritten Klassen ging, verabschiedeten wir uns von Frau Rorig-Posselt mit Liedern und einem kleinen Geschenk, da sie in den Ruhestand geht.

In der Pause konnten die Kinder ihr Frühstück wie echte Schulkinder verzehren und dann erlebten sie ihre erste Schulstunde in der zukünftigen Klasse. Ein aufregender Tag!

„EselHundKatzeHahn“ heißt das Stück der Gandersheimer Domfestspiele, das sich die Kinder der Wackelzahnbande gemeinsam mit den Schulanfängern des Wulftener Kindergartens angesehen haben. Mit einem Reisebus wurde die Fahrt gemeistert, das war das erste Erlebnis. Dann konnten die Kinder die liebevoll gestaltete Freiluft-Aufführung verfolgen. Wieder zurück im Kindergarten wurde aufgeregt berichtet. Der Hahn hat den Kinder besonders gut gefallen…

Es steht noch ein Besuch von Mattes Andreß an, der den Kindern anhand des „Harz-Trollis“ viel Wissenswertes zum Thema „Steine“ vermitteln wird.

Am letzten Kindergartentag vor den Ferien werden wir mit allen Kindergartenkindern Abschied von unseren „Großen“ feiern und sie in ihren neuen Lebensabschnitt übergeben.

Anja Brakel

In der Weihnachtsbäckerei…..

Die „Wackelzahnbande“ des Hattorfer Kindergartens war von der Bäckerei Friehe in Hörden zum Kekse backen eingeladen. Früh am Morgen trafen sich die Kinder  am Busbahnhof und fuhren mit dem Linienbus nach Hörden. Dort wurden sie bereits von Familie Friehe in der Backstube erwartet. Nach einer Führung durch diese begann das große Keksebacken. Es wurde ausgestochen, verziert und viele Bleche Weihnachtskekse gebacken.

Zur Stärkung für die Kinder hatte Familie Friehe ein leckeres Frühstück vorbereitet. Die Kinder waren begeistert bei der Arbeit und kamen mittags aufgeregt zurück in den Kindergarten.

Wir danken Familie Friehe für diesen schönen Vormittag und die großzügige Bewirtung!

Anja Brakel

St. Martins-Tag mit Laternenumzug

Der St. Martins-Tag wurde auch mit den Familien des ev.-luth. Kindergartens Hattorf gefeiert.

Zu Beginn trafen sich viele Kinder mit ihren selbstgebastelten Laternen und in Begleitung ihrer Eltern, Geschwister und Großeltern in der ev.-luth. Kirche, um dort gemeinsam mit Pastor Natho eine Andacht zu feiern. Es wurden die Laternenlieder gemeinsam gesungen, gebetet und die Martinsgeschichte mit Rhythmusinstrumenten vertont.

Neben St. Martin stand der dreijährige Elias im Mittelpunkt, der in diesem besonderen Rahmen seinen Geburtstag beging.

Im Anschluss begann der große Laternenumzug durch Hattorf. Ein kleiner St. Martin führte auf dem Pony den Umzug an und die Familien folgten. Die Jugendfeuerwehr mit Verstärkung der Ortsfeuerwehr sicherte den Weg. Unterwegs wurde an mehreren Stellen eine Pause eingelegt und gemeinsam die Laternenlieder gesungen.

Zum  Abschluss wurde vor der Kirche ein großer Kreis gebildet, nochmals gemeinsam gesungen und die Kinder teilten sich Brezeln, wie St. Martin seinen Mantel mit dem Bettler geteilt hat.

Im Kindergarten gibt es jetzt eine Verfassung!

Im Oktober wurde feierlich eine Verfassung für den ev.-luth. Kindergarten Hattorf erlassen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Kinder an Entscheidungsprozessen beteiligt werden oder diese mit gestalten. Die Kinder lernen auf diese Art Demokratie zu leben und umzusetzen. Beispielweise haben sie bereits über die Gestaltung der Mittagskreise in verschiedenen Abstimmungsverfahren entschieden. Selbst die Kinder in der Krippe entscheiden anhand von Bildern, welche Spiele im Kreis gespielt werden.

Vorweg ging eine intensive Auseinandersetzung des Teams mit der Fragestellung, in welche Entscheidungsprozesse die Kinder ohne eine Überforderung einbezogen werden können. Folgen wird in den kommenden Monaten die Einrichtung einer Kinderkonferenz, an der Delegierte aus allen Kindergartengruppen teilnehmen werden und dessen Verlauf protokolliert wird.

So wird in unserem Kindergarten die Partizipation oder Mitbestimmung der Kinder praktisch gelebt und dies trägt zu einem wertschätzenden Miteinander bei. Die Kinder erfahren, dass sie etwas bewirken können und lernen, andere Menschen mit ihren Wünschen zu respektieren oder sich auch einmal auf Grund einer Mehrheitsentscheidung unterzuordnen. 

Die „Wackelzahnbande“ war zu den Walderlebnistagen im Rotenberg

Die Schulanfänger 2015 unserer Kindertagesstätte sind für eine Woche morgens in den Rotenberg gewandert. Dort wurde sich gemeinsam unter einer großen Plane, die als Schutz gegen Regenschauer gespannt wurde, im Morgenkreis begrüßt und gemeinsam gepicknickt. Die Kinder konnten in ihre neue Rolle als Vorschulkinder hineinwachsen und ein Gruppengefühl miteinander entwickeln.

Dann gab es viel zu tun im Wald: Aufgrund des Wetters konnten die Kinder sich eine richtige Matschrutsche einrichten, es wurden Wanderungen zum Fastweg unternommen, Abfahren des Holzes beobachtet und vielfältige Naturerfahrungen gemacht. Im selbst errichteten Zelt aus Ästen und Stangen entwickelten sich Rollenspiele, Stöcker wurden mit Wolle bewickelt und alle lernten fünf Baumarten kennen und unterscheiden. Bevor es zurück in die Kita ging, kamen die Kinder in die „automatische Waschanlage“ auf der Wiese und konnten sich durch Rollen im nassen Gras den Schlamm abwaschen.

In dieser gemeinsamen Woche haben sich unsere Schulanfänger erstmals als Gruppe erlebt und waren aufgefordert, sich mit einer neuen Situation auseinanderzusetzen. Sie konnten die Natur hautnah erleben und neue Erfahrungen mit ihr machen. Dies hat den Kindern viel Freude bereitet und gern hätten sie die Walderlebnistage verlängert.

Übernachtung der Schulanfänger im Kindergarten

In jedem Jahr ist die Übernachtung der Schulanfänger im Kindergarten der Höhepunkt des Jahres vor der Einschulung.

In diesem Jahr haben sich unsere Großen auf dem Bahnhof getroffen und sind mit dem Zug ins „Ungewisse“ gefahren. Die Fahrt endete in Katlenburg, dort besuchten wir den Spielplatz in Bahnhofsnähe mit Kletterwand und unbekannten Spielgeräten. Es entstanden sofort Rollenspiele, es wurde geschaukelt und gewippt.

Zur Stärkung gab es ein gemütliches Picknick im Grünen und dann wurde der Heimweg angetreten. So eine Zugfahrt ist viel zu schnell vorbei, gab es doch aus der unbekannten Perspektive so viel zu entdecken.

Zurück im Kindergarten wurden die „Betten“ hergerichtet und eine Schlafparty gefeiert. Zum Abschluss führten sich die Kinder gegenseitig das Theaterstück „Peter und der Wolf“ auf und dann war Schlafenszeit.

Am kommenden Morgen frühstückten die Großen gemeinsam in der Halle ausgiebig und genossen das Zusammensein.

Diese Kinder haben sich wieder einer neuen Herausforderung gestellt und erfahren, dass sie diese meistern können. Denn es war für die Meisten sehr aufregend, eine Nacht ohne die Eltern im Kindergarten zu verbringen. 

Sommerfest im ev.-luth. Kindergarten Hattorf

Ein Fest mit der Kuh Lieselotte war das Motto des diesjährigen Sommerfestes des ev.-luth Kindergartens Hattorf.  Zu Beginn wurde von einigen Eltern das Theaterstück „Lieselotte lauert“ aufgeführt. Immer wieder erschreckt diese Kuh den Briefträger so sehr, dass er mit dem Fahrrad stürzt und die Pakete defekt bei der Bäuerin ankommen. Die mit viel Liebe eingeübte Vorführung und die Stunteinlagen begeisterten die vielen Zuschauer.

Anschließend gab es für die Kinder auf dem Kindergartengelände Aufgaben rund um Lieselottes Bauernhof zu lösen, wie z. B. ein lustiges Schubkarrenrennen, eine Kuh melken, Postpaketweitwurf oder Eierlauf.

Seit einem Jahr erhält der Kindergarten eine Förderung für das Musikprojekt „Mit Leib und Seele – wir machen die Musik“ in dessen Rahmen Heiner Hunke mit den Kindergartenkindern eine musikalische Frühförderung durchführt. Aus dem dort erlernten Repertoire trugen die Kinder gegen Ende den Gästen  einige Lieder und Tänze vor und wurden dafür ordentlich beklatscht. Pastor Natho verabschiedete die zahlreichen Besucher mit einer „tierischen“ Andacht am Ende des gelungenen Nachmittages.

Auch Kindergartenkinder nehmen am Oderseelauf teil

Die 5 – 6-Jährigen Kinder des ev.-luth. Kindergartens Hattorf absolvieren seit Ostern zwei mal wöchentlich ein Lauftraining gemeinsam mit dem FSJ-Praktikanten des TVG-Hattorf, Niklas Kirchhoff, sowie den pädagogischen Mitarbeiterinnen Ellen Freudenberg-Metzner und Heike Kratzin. Am 28. Mai nahmen zehn Läuferkinder trotz Dauerregen mit großem Erfolg am Oderseelauf des TVG teil und kamen aufgeregt und glücklich ins Ziel. Bei der anschließenden Siegerehrung nahmen sie stolz ihre Urkunden aus der Hand des TVG-Vorsitzenden Gerd Barke entgegen.

Die Kinder nehmen nun motiviert an den weiteren Trainingseinheiten teil, verbessern ihre Fitness und lernen, dass gemeinsame Anstrengung Freude macht  und sich lohnt. Wir danken dem TVG Hattorf, der uns den Einsatz des FSJ-Praktikanten ermöglicht.

Fortbildung im Kindergarten

Das Team des ev. Kindergartens Hattorf setzte sich an zwei Fortbildungstagen gemeinsam mit dem pädagogischen Leiter des neuen Kindergartenverbandes, Herrn Zymelka, erneut mit der Umsetzung des niedersächsischen Bildungs- und Orientierungsplanes auseinander und wie die sechs Grundsätze des diakonischen Werkes „Das Kind im Mittelpunkt“ in die tägliche Arbeit einfließen.
In Einzel- und Gruppenarbeit setzten sich die Mitarbeiterinnen mit der Thematik auseinander und entwickelten daraus weiterführende Schritte für die pädagogische Arbeit.
Es werden Werkstätten zu verschiedenen Bildungsbereichen entstehen, wie z.B. eine „Experimentierwerkstatt“ oder eine „Mathewerkstatt“, auch im Außenbereich sind Werkstätten geplant. Um die Kinder noch besser bei ihren Entwicklungsaufgaben begleiten und die Eltern in Gesprächen besser beraten zu können, wird die regelmäßige Beobachtung verstärkt und zur Förderung des einzelnen Kindes eingesetzt. Daraus sollen Projekte entstehen, die ein nachhaltiges Lernen der Kinder ermöglichen.

Langzeitfortbildung zur Sprachentwicklung

Aufgrund einer Förderung des Landkreises Osterode konnten die Mitarbeiterinnen der evangelischen Kindertagesstätten Eisdorf, Wulften und Hattorf eine Langzeitfortbildung zur Sprachentwicklung bei Kindern durchführen.
Die Diplomsprachheilpädagogin Frau Steinmetz-Reimann aus Duderstadt erarbeitete mit ihnen in sechs Fortbildungsmodulen die Einheiten von den Grundlagen des Spracherwerbs über praktischen Möglichkeiten der Förderung aller Bereiche bis zur Verschriftlichung von Sprache mit den pädagogischen Fachkräften. Dies hat zu ihrer  Professionalisierung beigetragen und sie sind nun Fachfrauen in diesem Bereich.

Um den Übergang der Kinder vom Kindergarten zur Grundschule gut zu gestalten und planen zu können, fand mit den Grundschullehrerinnen und -lehrern der entsprechenden Schulen eine weitere Einheit zur Zusammenarbeit statt. Hier ging es  um den Austausch über die pädagogische  Arbeit im sprachlichen Bereich und die Durchführung des Sprachstandsfeststellungsverfahrens. Dies wurde  sich gegenseitig vorgestellt, damit die verschiedenen Institutionen voneinander profitieren können.

Eine gelungene Zusammenarbeit stellt sich vor:

Aufgrund einer Förderung des Landkreises Osterode konnten die Mitarbeiterinnen der evangelischen Kindertagesstätten Eisdorf, Wulften und Hattorf eine Langzeitfortbildung zur Sprachentwicklung bei Kindern durchführen.

Die Diplomsprachheilpädagogin Frau Steinmetz-Reimann aus Duderstadt erarbeitete mit ihnen in sechs Fortbildungsmodulen die Einheiten von den Grundlagen des Spracherwerbs über praktischen Möglichkeiten der Förderung aller Bereiche bis zur Verschriftlichung von Sprache mit den pädagogischen Fachkräften. Dies hat zu ihrer Professionalisierung beigetragen und sie sind nun Fachfrauen in diesem Bereich.

Um den Übergang der Kinder vom Kindergarten zur Grundschule gut zu gestalten und planen zu können, fand mit den Grundschullehrerinnen und -lehrern der entsprechenden Schulen eine weitere Einheit zur Zusammenarbeit statt. Hier ging es um den Austausch über die pädagogische Arbeit im sprachlichen Bereich und die Durchführung des Sprachstandsfeststellungsverfahrens. Dies wurde sich gegenseitig vorgestellt, damit die verschiedenen Institutionen voneinander profitieren können.

Auf den Spuren von Jesus

Am letzten Kindergartentag vor Ostern versammelten sich alle Kindergartenkinder in der Halle, um Jesus` letztes Abendmahl mit seinen Freunden nachzuempfinden.

Den Kindern wurde die Geschichte vom Einzug in Jerusalem, dem letzten Abendmahl, der Verhaftung und Kreuzigung nahegebracht und dann teilten wir alle miteinander das Brot, so wie Jesus dies mit seinen Freunden getan hat: Brot für Dich, Gott hat Dich lieb. Auch der Traubensaft wurde mit dem Zuspruch auf Gottes Liebe sich gegenseitig eingeschenkt.

Es kehrte eine andächtige Stimmung in der Halle ein, den Kindern wurde das Besondere an diesem Fastenfrühstück bewusst. Um die traurige Stimmung deutlich zu machen, waren die Tische mit schwarzen Tüchern und Steinen gedeckt, die Kerzen wurden nicht angezündet.

Nach den Osterferien trafen sich alle Kindergartenkinder  in der Bewegungshalle, um Jesus`  Auferstehung zu feiern. Einige Kinder der roten Gruppe spielten die Geschichte der Emmausjünger für uns: Zwei Freunde gehen traurig von Jerusalem nach Hause, nach Emmaus. Unterwegs treffen sie einen Fremden, der ihnen erklärt, warum Jesus sterben musste und sie tröstet. Beim gemeinsamen Abendessen erkennen sie am Brechen des Brotes, dass es Jesus ist und er lebt. Voller Freude kehren sie nach Jerusalem zurück und berichten von ihrem Erlebnis.

Die Krippenkinder haben erste Erfahrungen mit der biblischen Geschichte gemacht, Lieder über Jesus gesungen und die Geschichten mit Figuren nachgespielt.

Helau und Alaaf!!!!

Auch im Kindergarten wurde Rosenmontag richtig gefeiert. Ganz viele Kinder kamen verkleidet und haben es genossen in andere Rollen zu schlüpfen. Schon früh am Morgen war die Aufregung zu spüren, die in der Halle in einer „wilden“ Party gipfelte.

Nach der Stärkung an einem bunten Faschingsfrühstück haben sich zunächst alle Kinder in ihren Kostümen präsentiert und es gab Applaus für die schönen Verkleidungen, dann wurde getanzt, gebastelt und gespielt. Gegen Mittag wurde es wieder ruhiger im Haus, so eine Party kann ganz schön anstrengend sein!

Vorstellung stellvertretende Kindertagesstättenleitung

Liebe Gemeinde,

gerne möchte ich mich auf diesem Weg bei Ihnen vorstellen. Mein Name ist Ariane Viehmann-Koch. Ich bin 50 Jahre alt und wohne in Hattorf. Bereits seit 2,5 Jahren war ich als Sprachförderkraft und Erzieherin im Kindergarten Hattorf bis Ende Dezember 2013 im Einsatz. Seit Januar 2014 arbeite ich nun als Gruppenleitung in der Krippe und habe seitdem die Position der stellvertretenden Leitung. Ich freue mich auf  neue Herausforderungen, die sich mir stellen werden. Besonders freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit den vielen Familien und ihren Kindern. In Zukunft werde ich Anja Brakel im Büro zur Seite stehen und auch viele Projekte mit den Kindern erleben dürfen.

In diesem Sinne freue ich mich auf eine gute Zusammenarbeit und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihre Ariane Viehmann-Koch

Vorstellung Kindertagesstättenleitung

Ich bin die „Neue“:

Mein Name ist Anja Brakel und so neu bin ich gar nicht….

Seit August 1991 arbeite ich in „unserem“ Kindergarten, erst als Gruppenleitung in der Roten Gruppe, später in der grünen Gruppe. Im August 2011 hat sich mein Aufgabengebiet komplett geändert und mein „zu Hause“ wurde die neu eingerichtete Krippengruppe. Zusätzlich habe ich seit ca. 20 Jahren die stellvertretende Leitung übernommen  und nun seit dem 1. Januar 2014 die Leitung des Kindergartens. Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe und danke den Gremien für Ihr Vertrauen.

Mit allen am guten Gelingen der Kindergartenarbeit Beteiligten wünsche ich mir eine gute, konstruktive Zusammenarbeit für die Zukunft.

Anja Brakel

Abschied von der Kindertagesstättenleitung

Im Dezember haben wir von Frau Weigelt mehrmals Abschied genommen. Sie hat den Kindern einen Vormittag mit Frank Bode geschenkt. In der Krippe hat er das Stück von „Ronja, dem Rentier“ für die Kinder gespielt und gesungen. Die Kinder waren aufgeregt dabei und fasziniert von den Handpuppen. In der Halle war er für die Kindergartenkinder mit „Piet, dem Weihnachtspiraten“ zu Gast. Hier gab es viele Komplikationen bis endlich Weihnachten gefeiert werden konnte.

Anschließend wurden gemeinsam mit Frau Gauks, einer ehemaligen Musiklehrerin der Musikschule, Abschiedslieder für Frau Weigelt gesungen und Abschiedspräsente überreicht.

Ebenso wurde Frau Weigelt gemeinsam mit unserem ehemaligen Hausmeister, Herrn Groß, in einem Familiengottesdienst verabschiedet und aus dem Dienst entlassen. Im folgenden Empfang wurde durch die Verantwortlichen der ev. Kirchengemeinde und der politischen Gemeinde sowie einigen Anderen die vorbildliche Tätigkeit der Beiden gewürdigt und ihnen für ihren Einsatz zum Wohle des gesamten Kindergartens gedankt.

Theater mit der Kuh Lieselotte

Die Elterntheatergruppe  des ev. Kindergartens Hattorf hat sich in den vergangenen Wochen häufig getroffen und für die Eltern und Kinder der Einrichtung mit viel Liebe für´s Detail eine Vorstellung einer Geschichte der Kuh Lieselotte vorbereitet. Diese Kuh erlebt den Vorweihnachtsabend auf ihrem Bauernhof bei Bäuerin Paula und hat einige kuriose Erlebnisse: ein Bett zerbricht, als sie sich hineinlegt oder das Dach vom Hühnerstall wird durch ihr Niesen davon geweht, bis es dann einen gemütlichen Abend mit den anderen Tieren am Feuer gibt.

Die Eltern hatten die Gelegenheit das Stück bei einem weihnachtlichen Abend mit Punsch und Glühwein zu genießen. Dies wird von vielen seit Jahren als Einstimmung auf die Weihnachtszeit erlebt und sie gehören zu den Stammgästen der Vorführungen. 

Für die Kinder wurde das Stück am Tag vor den Weihnachtsferien aufgeführt und sie verfolgten die Handlung wie gefesselt.  Am Ende der Vorstellung klatschten alle begeistert Beifall und manche Kinder haben ihre Mütter oder Väter in den Kostümen wiederentdeckt. Im neuen Jahr werden nun die Lieselotte-Geschichten von den Kindern nach dem Bilderbuchkino selber gespielt und sicher werden sie uns noch eine Weile durch das Jahr begleiten.

Die pädagogische Konzeption des ev.-luth. Kindergartens Hattorf:
Weitere Informationen der Samtgemeindeverwaltung Hattorf am Harz finden Sie hier: Kindergarten Hattorf am Harz